Balance für Körper und Psyche

Im Rahmen des Bewegungstages besuchten die Schülerinnen und Schüler von der dritten bis neunten Klasse der Sprachheilschule Bern die SKEMA Kampfkunstschule in Ostermundigen. Während zwei Stunden führte Adrian Binggeli, Leiter der SKEMA Kampfkunstschule Bern-Ostermundigen, die Kinder in die Welt der Kampfkunst ein.

Der grosse Altersunterschied machte die Wahl des Trainingsprogramms nicht ganz leicht. Adrian Binggeli wählte die Übungen so, dass für die jüngeren und älteren Kinder etwas dabei war.

Er kombinierte Elemente aus dem Kindertraining mit solchen aus dem Jugendprogramm. Die Kinder lernten den sogenannte «Sayaw»-Schritt. Eine Schrittkombination mit gleichzeitigem Anheben der Arme. Durch die gleichzeitige Bewegung von Armen und Beinen regt das Schrittmuster die Synchronisation der beiden Hirnhälften an. Insgesamt wurden viele Bewegungen überkreuzt ausgeführt. Das heisst, dass der linke Arm gleichzeitig mit dem rechten Bein angesteuert wird oder umgekehrt. Auch hier ist die Förderung der Kommunikation der beiden Hemisphären das Ziel.

Um dem ganzen Training eine spielerische Note und damit Leichtigkeit zu verleihen, wurde eine Choreographie ausgestaltet. Die Kampfkunst-Neulinge bewegten sich als Einheit synchron zu Michael Jacksons «Billie Jean». Das Bewegen im Rhythmus fördert vor allem die Gruppendynamik.

Während dem Training herrschte absolute Ruhe. Die Kinder waren fokussiert und begeistert bei der Sache. Dies fiel auch einer Lehrperson auf: “Die können ja richtig ruhig sein, so etwas sollte im regulären Schulalltag integriert werden!”

23.01.2023, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Kampfkunst im Berufswahljahr

Thomas Kern ist Sportlehrer an der Kantonalen Schule für Berufsbildung (KSB) in Rheinfelden. Die KSB bildet ein Brückenangebot, welches jungen Erwachsenen helfen soll, die passende Berufung zu finden. Seit 10 Jahren nutzt er das Angebot der SKEMA für Schulklassen und ermöglicht seinen Schülerinnen und Schülern den Einblick in die Kampfkunst – so auch in diesem Herbst. Mit drei Gruppen von insgesamt 60 Schülerinnen und Schülern besuchte er an sechs Nachmittagen die SKEMA Kampfkunstschule Basel.

Stephan Wenko, Leiter der Kampfkunstschule, begegnete einer hoch-motivierten Gruppe, welche wissbegierig alles aufsog, was er ihr zeigte. Bereits nach dem zweiten Training war deutlich ersichtlich, dass sich die Motorik der Praktizierenden verbessert hat. Die Bewegungen gelangen nun bereits flüssiger und dynamischer, sodass Stephan Wenko die Trainingsintensität erhöhen konnte. Er kitzelte das Beste aus den jungen Erwachsenen heraus.

Für Thomas Kern stellen ausserschulische Aktivitäten wie diese eine Bereicherung zum Schulalltag dar. «Ich bin überzeugt, dass das Training bei SKEMA einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen kann. Nicht nur im physischen Bereich aufgrund neuer Bewegungsvorstellungen und Trainingsideen, sondern auch der persönliche Erfahrungswert. Diesen Eindruck bestätigt unser Feedbackgefäss am Ende des Schuljahres, bei dem regelmässig die ausserschulischen Sportaktivitäten – wie das Training bei Stephan Wenko – als Highlight genannt werden.»

Wir danken der Kantonalen Schule für Berufsbildung Rheinfelden, insbesondere Thomas Kern für die langjährige Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere Nachmittage im Zeichen der Kampfkunst im Jahr 2023.

17. Januar 2023, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab)

«Gsund am Kanti» – Balanciert in die Woche starten

«Schon wieder Montag», denken sich viele zum Wochenstart. Im Kantonsspital St. Gallen ist dies nicht der Fall. Der Start in die Woche verläuft hier fröhlich und gelassen. Um 7 Uhr beginnt das erste Tai Chi-Training bei Marcel Haas, Leiter der SKEMA Kampfkunstschule St. Gallen Ost. Die zweite Gruppe kommt während der Mittagspause in den Genuss der sanften Kampfkunst, um dann beschwingt in den Nachmittag zu starten.

Das Kantonsspital St. Gallen ist einer der grössten Arbeitgeber in der Ostschweiz. Gesundheit wird hier gross geschrieben. Mit der Kampagne «Gsund am Kanti» haben die Angestellten die Möglichkeit, diverse Kurse zur Gesundheitsförderung und Prävention zu besuchen. Schön, dass auch die SKEMA Kampfkunstakademie ihren Beitrag leisten kann.

Ziel des Trainings ist die Stärkung der Selbstwahrnehmung. Raus aus dem Kopf und rein in den Körper. Dazu verwendet Marcel Haas Übungen, welche gezielt die Ansteuerung einzelner Muskeln verbessert. Je besser diese Fähigkeit entwickelt ist, desto mehr ruht der Mensch in sich. Das Ergebnis ist eine gesteigerte Stressresistenz und ein fröhliches ruhiges Gemüt.

Ohne Arbeit ist auch hier keinen Lohn zu erwarten – eine Arbeit an Sich. Die Teilnehmenden erlernen die standardisierte 24er-Form des Tai Chi – eine Kampfkunst der ruhigen Art. Die Bewegungen werden langsam und ineinanderfliessend ausgeführt. Durch das «kontrollierte» Tempo fördert das Gehirn deutlich mehr und präzisere Bewegungsbilder, um diese harmonisch hervorzubringen. Eine koordinative Höchstleistung, die keinen Raum für Alltagssorgen lässt.

Die Rückmeldungen sind entsprechend erfreulich. Die Teilnehmenden berichten von einer Oase der Ruhe. Die empfundene Zufriedenheit hallt über den ganzen Tag hinweg nach – was für ein Wochenstart!

Wir danken die Zusammenarbeit zwischen dem Kantonsspital St. Gallen und der SKEMA Kampfkunstakademie Schweiz. Auf die Zusammenarbeit im Jahr 2023 freuen wir uns!

10. Januar 2023, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Den Klassengeist durch Kampfkunst fördern

Es ist ganz still an diesem Donnerstag Morgen in der Turnhalle des Schulhauses Apfelbaum in Zürich Oerlikon. Gespannt sitzen die Kinder der 1. Klasse von Frau Tonja Pelican da und warten, bis ihre Prüfung beginnt.

Bis zu diesem 24. November liegt ein ausdauernder Weg hinter ihnen. Seit Beginn des Schuljahres trainieren die Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche im Rahmen des Sportunterrichts Kampfkunst nach der SKEMA-Methode.

Das Training beinhaltet zahlreiche Elemente, die gemeinsam ausgeführt werden. Die Kinder lernen gemeinsam. Sie rollen synchron zur Seite und vollführen die Liegestütze als Einheit auf Takt. Die Förderung des Klassengeists war ein expliziter Wunsch der Klassenlehrerin.

Die Regeln des Unterrichts sind einfach und klar. Jedes Kind hat seinen Platz, alle geben ihr Bestes und wer stört schaut zu. Mehr Theorie gibt es in dieser Lektion nicht. Die Kinder sollen über den Körper zu sich kommen. Das Lernen erfolgt nicht über den Intellekt, sondern über die Fähigkeit, stärkere Kinder nachzuahmen. Dadurch haben alle Kinder einen Lerneffekt – nämlich mit Niveau-Unterschieden konstruktiv umzugehen.

Das Resultat lässt sich sehen. Im Rahmen des Elternbesuchstages führen die Kinder höchst konzentriert die komplexen Bewegungsabläufe samt einer standardisierten Bewegungsform vor. Diese ist das Lernziel der ersten Prüfung, welche in allen SKEMA Kampfkunstschulen schweizweit anerkannt ist. «Ich bin zutiefst beeindruckt. Was ihr in so kurzer Zeit hinbekommt, ist einfach Klasse. Ich habe mein Kind noch nie so ruhig erlebt», sagt ein Vater voller Freude.

Bevor die frisch gebackenen Kampfkünstler zurück in den regulären Unterricht gehen, erhalten sie vor den Augen der stolzen Eltern ihr Diplom und dürfen auf dem Gruppenfoto um die Wette strahlen.

27. Dezember 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Kampfkunst hautnah

Im Rahmen von drei Projektwochen der Schule Hinterwiden in Kloten (ZH), des Schulinternats Redlikon in Stäfa (ZH) und der Primarschule Muolen (SG) wurden die Schülerinnen und Schüler im Juni 2022 in Kampfkunst nach der SKEMA-Methode geschult. Ein solches einmaliges Projekt dient dazu, dass die Schülerinnen und Schüler einen ersten Einblick in die Kampfkunst gewinnen und diese am eigenen Körper erfahren.

Die Trainingslektionen wurden von Fabian Steiger, diplomierter Instuktor der SKEMA Kampfkunstschule Zürich Oerlikon, geleitet. In Muolen erhielt er tatkräftige Unterstützung von Andreas Haas, Schulleiter der SKEMA Kampfkunstschule St. Gallen Ost.

Der Kampfkunstunterricht im Schulhaus Hinterwiden wurde durch den Beitrag von Ceylan Altinöz, Klassenlehrerin aus Kloten, bereichert. Diese kreierten Arbeitsblätter für ihre Schülerinnen und Schüler der vierten bis sechsten Primarklasse, um die Essenz von effektiver Selbstverteidigung theoretisch zu festigen. Als Grundlage diente ihr dazu der Artikel „Sei eine Biene und keine Fliege“ – 8 Tipps der Selbstverteidigung – Förderverein der SKEMA für Jung und Alt

In der Projektwoche des Schulinternats Redlikon begleiteten ein Heilpädagoge, sowie ein Klassenlehrer den Kampfkunstunterricht ihrer Klassen. Das Schulinternat Redlikon unterstützt und fördert Kinder und Jugendliche mit Schul- und Verhaltensschwierigkeiten. Trainiert wurde in Kleingruppen von maximal 8 Kindern oder Jugendlichen. Ziel des einmaligen Trainings war es, dass die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahre durch gezielte Bewegungen und Atemübungen (Atem als Brücke zwischen Körper, Gefühl und Gedanken) in ihrer Impulskontrolle gefördert werden.

Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse besuchten alle Kinder der Primarschule Muolen den Kampfkunstunterricht. Die 5. und 6. Klasse lernte in einer Lektion die Prinzipien der Selbstverteidigung, die anderen Klassen erhielten Einblick in das kindergerechte Kung Fu.
Andreas Haas zeigt sich sichtlich erfreut: «Selbst die Kindergartenkinder des ersten Jahres haben über 45 Minuten diszipliniert und konzentriert mittrainiert – so unterrichten zu dürfen ist eine wahre Freude.»

Auch Ceylan Altinöz von der Schule Hinterwiden äussert sich sehr positiv zum Kampfkunstunterricht der SKEMA: «Ich denke, dass es Sinn machen würde, solche Kurse regelmässig anzubieten, damit das Bewusstsein sich richtig zu wehren automatisiert wird.»

Nicht zuletzt dank den Donatoren des Fördervereins der SKEMA können derartig wertvolle Schulprojekte möglich und umgesetzt werden.

12. Juli 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Kampfkunst im Rheintal

Die Kinder des Primarschulhauses Rüti in Widnau durften während der Sportwoche in einer Probelektion das Kinder Kung Fu aus dem SKEMA-Trainingsprogramm kennenlernen. Etwa 120 Schülerinnen und Schüler nahmen, aufgeteilt in drei Gruppen, für je 60 Minuten am Kampfkunstunterricht teil. Die Trainings leiteten Mirjam Tanner, Kindergartenlehrperson und dipl. Instruktorin der SKEMA Kampfkunstschule in Balgach und Fabian Steiger, dipl. Instruktor der SKEMA Kampfkunstschule in Zürich Oerlikon.

«Ich finde die Idee der Primarschule Widnau toll, dass sie ihren Schülerinnen und Schülern Einblick in verschiedene Sport- und Bewegungsangebote ermöglicht. Umso mehr hat es mich gefreut, dass unter den vielen Kindern auch ein paar bekannte Gesichter waren. Einzelne Schülerinnen und Schüler trainieren bereits in ihrer Freizeit in der SKEMA. Ich denke auch für sie war es ein spezielles Erlebnis, da sie ihren Klassenkameraden zeigen konnten, was sie in ihrer Freizeit trainieren. Voller Stolz haben sie mir dabei geholfen, die Übungen vorzuzeigen, welche sie schon aus dem Training kannten», freut sich Mirjam Tanner.

In Diepoldsau macht das dafür bezeichnende Schulprojekt «Selbstvertrauen & Selbstverteidigung» bereits über eine längere Zeit Schule. Das Einschulungsjahr des Schulhauses Kirchenfeld besucht bereits zum dritten Mal den Kampfkunstunterricht. Die sieben Schülerinnen und Schüler bereiteten sich über 11 Lektionen auf die Prüfung vor, welche sie in der 12. Lektion erfolgreich absolvierten.

«In der diesjährigen Wiederholung des Projektes fiel mir besonders auf, wie sehr sich die Kinder in der Ausführung der Bewegungen von Lektion zu Lektion verbessert haben. Zum Beispiel habe ich den Kindern in der ersten Lektion erklärt, dass sie die Laufschulübungen (Kick-Techniken, Handflächenstoss, etc.) abwechslungsweise links und rechts ausführen sollen. Während dies in der ersten Lektion noch bei den wenigsten Kindern gelang, klappte es im Verlaufe des Projektes immer besser. An der Prüfung zeigten es alle Kinder den Eltern fehlerfrei vor. Auch sonst gaben die Kinder an der Prüfung ihr allerbestes. Und das obwohl oder vielleicht gerade weil sie vor der Prüfung sehr nervös waren», führt Mirjam Tanner aus.

«Ein bisschen Nervosität gehört dazu und hilft euch, dass ihr es besonders gut macht!» motiviert die Klassenlehrperson kurz vor der Prüfung ihre Klasse. Und tatsächlich: An der Prüfung übertrafen sich die Kinder nochmals selbst. «Mit Freude und Erleichterung durften sie das Diplom und Abzeichen entgegennehmen», bekräftigt Mirjam Tanner. Wir gratulieren herzlich!

Im SKEMA Kindertraining werden ausgewählte Übungen synchron in der ganzen Gruppe oder in Teilgruppen trainiert. Durch die standardisierten Bewegungen, welche als Gruppenform vorgezeigt werden, lernen die Kinder gemeinsam Ziele zu erreichen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Es ist somit erforderlich, dass die Kinder gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen und so den konstruktiven Umgang mit Niveau-Unterschieden lernen. Die komplexen Bewegungsabläufe schulen zudem die Merkfähigkeit. Das Kind wird darin befähigt, sich über eine längere Zeit mit einem Thema auseinander zu setzen, bis es sein Ziel erreicht hat. Über den Körper und damit über die Selbsterfahrung lernen die Schülerinnen und Schüler, was auch für andere Bereiche im Leben grundsätzlich ist: Toleranz und Rücksichtnahme.

08. Juli 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Zwischen 800 und 1’000 Lernende im Projekt «selbstbewusst & stark» –
eine über 10jährige Partnerschaft der KBZSG und SKEMA

Während die Lernenden des letzten Berufsjahres ihre Abschlussprüfungen absolvieren, werden die Lernenden der unteren Lehrjahre in der Gewaltprävention geschult. Am KBZSG (Kaufmännisches Berufs und Weiterbildungszentrum St. Gallen) werden Kaufleute im E- und B-Profil, BüroassistentInnen, DetailhandelsassistentInnen, Detailhandelsfachfrauen und -männer, DrogistInnnen und PharmaassistentInnen ausgebildet und auf ihre Verantwortung im Berufsleben vorbereitet. In verschiedenen Workshops begleiten Experten die Lernenden in ihren Erfahrungen. Im Klassenwettkampf rundum die Berufsfachlehrpersonen und dem abwechslungsreichen Parcours entdecken die Lernenden die sportliche Vielfalt aufs Neue und stärken ihr Gemeinschaftsgefühl.

In den 7 Tagen und in 40 Workshops werden die Lernenden in ihrem Klassenverband zudem in die Prinzipien der Selbstverteidigung eingeführt. Sie erhalten dabei Tipps für ihr Alltagsverhalten (siehe auch Fördergedanken „Sei eine Biene und keine Fliege“ – 8 Tipps der Selbstverteidigung). Mit ausgewählten Trainingsübungen aus dem SKEMA-Trainingsprogramm fordern und fördern sich die Lernenden in der praktischen Anwendung, wobei die natürlichen Schutzreflexe, die ohnehin im Nervensystem enthalten sind, dafür eingesetzt werden. Dabei entdecken die Lernenden immer wieder, dass Selbstverteidigung nicht neu erlernt werden muss, sondern dass bereits bekannte Bewegungen dafür eingesetzt werden können. «Eigentlich müsste jede SchülerIn einmal mit den Prinzipien der Selbstverteidigung und mit der damit verbundenen Atemmethode in Kontakt kommen. Die Übungsform sollte der Wirkung zu Liebe unabhängig von Schulstufe und Schulfach in den Schulalltag integriert werden», wünscht sich Irene Lehmann, Projektleiterin und Berufsfachlehrperson am KBZSG.

Den weiblichen Lernenden war es ein Anliegen, auf Würgeangriffe einzugehen. Dieses Bedürfnis wurde von dem Instruktoren-Team der SKEMA Kampfkunstakademie Schweiz aufgenommen und die einheitlichen Prinzipien der Kampfkunst auf die Würgbefreiungen übertragen. «Es war toll mitanzusehen, wie die jungen Erwachsenen die gezeigten Selbstverteidigungs-Übungen mit viel Elan und Power umsetzten und erfahren konnten, dass diese einfachen Techniken sehr wirkungsvoll zur Selbstverteidigung eingesetzt werden können», zeigt sich Marco Waldmeier, der selbst einmal den kaufmännischen Beruf erlernt hat und nun seit über 25 Jahren Leiter der SKEMA Kampfkunstschule Wetzikon ist, mit den Lernenden zufrieden.

Besonders schätzenswert ist die seit über 10jährige Partnerschaft im Bereich der Kampfkunst zwischen dem KBZSG und der SKEMA. Wir sagen einfach Danke!

05. Juli 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Kampfkunst als Teil der Berufsbildung

Seit dem Jahr 2015 ist die Kampfkunst ein fixer Bestandteil des Sportunterrichts an der WISS Schule für Wirtschaft, Informatik, Immobilien. Mehrere Klassen jährlich besuchen den Kampfkunstunterricht nach der SKEMA-Methode von Adrian Binggeli, Leiter der SKEMA Kampfkunstschule Bern-Ostermundigen. Die WISS bietet ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Immobilien und Wirtschaft an. Die Ausbildungsstufe reicht von der Grundausbildung bis zur höheren Fachschule.

Obwohl die Kampfkunst schon seit mehreren Jahren an der WISS ein Bestandteil ist, war die Abnahme einer Prüfung anfangs Juni 2022 eine Premiere. Die ICT Informatik-Lernenden absolvierten die 1. Prüfung des SKEMA-Programms in der waffenlosen Selbstverteidigung. Die angehenden Informatikerinnen und Informatiker EFZ wurden zudem noch im Stockkampf geprüft.

Inhalt der Prüfung war der erste Teil der Siu Lim Tao Wing Chun Form. Sie beinhaltet eine «erste kleine Idee» der Kampfkunst, wobei sie den ganzen Körper optimal für die Kampfkunst einstellt und Ideen der Selbstverteidigung einzeln aufzeigt. Im weiteren Aufbau zeigten die angehenden Berufsleute das Poking Hands, also Schlagtechniken bei denen Angreifer und Verteidiger andauernd wechseln. In Variationen wurden zudem Würg- und Handbefreiungen geprüft. Im Stockkampf führten die Prüflinge die entsprechende Waffenform aus, in welcher mit 3 Grundschlägen auf die 12 entscheidenden Körperstellen gezielt werden. Anschliessend wurden diese Schläge in Partnerübungen präsentiert.

Alle Teilnehmenden haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Speziell würdigen möchten wir Nathalie Fricke und Natthawut Yotwichai. Diese wurden für ihre ausserordentliche Leistung mit einem «Good standard» belohnt. «Nathalie und Natthawut haben von Anfang an in jedem Training das beste gegeben und waren immer fokussiert am trainieren, was durch diese Auszeichnung gewürdigt wird», freut sich Adrian Binggeli über ihre Leistungen. Das erhaltene Diplom gilt als Nachweis für die bestandene Prüfung und ist in allen 21 SKEMA Kampfkunstschulen schweizweit anerkannt.

Mehr Fotos zur Prüfung gibt es hier:
https://galerie.skema.ch/index.php?/category/223

Diese langjährige Zusammenarbeit zwischen der WISS Schule für Wirtschaft, Informatik, Immobilien und der SKEMA Kampfkunstschule Bern leistet einen wertvollen Beitrag in der Berufswelt.

28. Juni 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Schweizer Kampfkunst im idyllischen Schwellbrunn

Schweizer Kampfkunst im idyllischen Schwellbrunn

Ein Vormittag stand die Schulgemeinde Schwellbrunn ganz im Zeichen der Kampfkunst. Im Rahmen der Projektwoche “Spiel & Sport” konnten Schulkinder der Schule Sommertal einen Einblick in die Kampfkunst der SKEMA Kampfkunstakademie gewinnen. Während vier Lektionen begleitete Andreas Haas, diplomierter Instruktor und Leiter der SKEMA Kampfkunstschule von St. Gallen-Ost, etwa 80 Kinder der 3. bis 6. Primarklassen.

Auf spielerische Art und Weise unterrichtete Andreas Haas die Kernelemente des Kinder Kung Fu-Programms nach der SKEMA-Methode. Ziel war es dabei, den Zusammenhalt zu fördern und die Freude an der Bewegung in den Kindern weiter zu entfachen. Die Lektion wurde in mehrere Teile gegliedert. Als erstes absolvierten die Kinder ein kurzes Aufwärmen. Bei diesem werden alle Gelenke mobilisiert, die Durchblutung aktiviert und die Nervenbahnen angeregt. Anschliessend wurden mit diversen Dehnübungen die Beweglichkeit der Muskulatur erhöht. Die darauf folgenden Gleichgewichtsübungen gewährleisten Stabilität für komplexere Bewegungsabläufe. Um die Koordination der Kinder zu fördern ging Andreas Haas nun zu diversen Basisübungen über. Zu diesen zählen Stände wie der Pferdestand, Schlagvariationen oder auch hohe Kicks. Das Herzstück des Unterrichts bildete das Einüben eines standardisierten Bewegungsablaufs mit allen bis dahin erlernten Kernelementen.

“Selbstvertrauen & Selbstverteidigung” – ein auf dem Lehrplan21 basierendes Programm, welches sich an den Fachbereichen «Natur-Mensch-Umwelt» sowie «Bewegung und Sport» orientiert, wurde von der Schweizer Kampfkunstakademie SKEMA explizit für Schulen entwickelt. Es unterstützt die Kinder neben der physischen auch in ihrer emotionalen und mentalen Entwicklung. Kinder, die regelmässig trainieren, werden ruhiger, disziplinierter und konzentrierter.

Andreas Haas zeigte sich sehr zufrieden nach dem Unterricht: “Die Kinder haben in allen Gruppen sehr gut mitgemacht! Sie waren mit der vollen Aufmerksamkeit dabei und haben auch sehr schnell und gut die Übungen umgesetzt. Es war mir eine Freude!”

Der Dank geht auch an die Lehrperson Eveline Dörig. Sie ermöglichte diesen Vormittag im Zeichen der Kampfkunst. Dieses Schulprojekt der Schulgemeinde Schwellbrunn wurde vom Förderverein der SKEMA finanziell mitgetragen – rundum und von allen wertvolle Beiträge an die Schulkinder des Schulhauses Sommertal in Schwellbrunn.

16. Juni 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Schnörkellos und direkt – echte Selbstverteidigung für den Ernstfall

Schnörkellos und direkt – echte Selbstverteidigung für den Ernstfall

Ende April 2022 besuchten mehrere Klassen der Kreisschule Aarau-Buchs eine Lektion “Selbstverteidigung” in der SKEMA Kampfkunstschule Aarau. Der Kampfkunstunterricht hatte den Anspruch, einer realen Situtation so nahe wie möglich zu kommen. Emilio Lomazzo, Schulleiter der SKEMA Kampfkunstschule Aarau, bezog die Schülerinnen und Schüler aktiv ins Training mit ein. Seine direkte Art fand bei den Teilnehmenden gleich Anklang. Zusammen erarbeiteten sie mögliche Szenarien. Die Jugendlichen lernten dabei, einen sicheren Stand zu entwickeln, Schläge reflexartig abzuwehren und mit gezielten Angriffen durch Schläge und Tritte den Gegner kampfunfähig zu machen. Echte Selbstverteidigung ist einfach, schnörkellos und direkt. Emilio Lomazzos klare Anweisungen und den Bezug zu einer realen Gefahrensituation hat
Brigitte Meier, Klassenlehrerin der Kreisschule Aarau-Buchs, gleich positiv beeindruckt.

Die einfachen, aber effektiven Techniken werden durch repetitives Training tief im Nervensystem verwurzelt. In einer Gefahrensituation sind sie sofort als Reflex abrufbar. Kombiniert mit richtiger Atmung hat das Selbstverteidigungstraining positive Effekte auf die Gesundheit. Es unterstützt die Jugendlichen bei ihrer Entwicklung zu einem starken Körper, steigert das Selbstvertrauen, fördert die Konzentration und erhöht die Resilienz gegenüber Stress.

“Es fasziniert mich immer wieder, welche positive Wirkungen echte Kampfkunst beim Menschen hervorgerufen werden können. Ich hatte die Möglichkeit einen jungen Mann während dieser Lektion zu unterrichten. Zu Beginn wirkte er auf mich introvertiert und schüchtern. Als der ganze Bewegungsablauf stand, “drehte” er plötzlich auf. Er schlug mit allem was er hatte zu und strahlte dabei voller Freude,” berichtet der dipl. Instruktor Fabian Steiger, der Emilio Lomazzo an diesem Nachmittag assistierte.

Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Der von den Lehrpersonen der Kreisschule sehr gut organisierte Nachmittag trug dazu bei. Die Schülerinnen und Schüler gaben ihr Bestes. Die Lektion fand mit einer Atemübung, die die Jugendlichen auch im Schulalltag (bspw. an Prüfungen) unterstützen kann, ihren Abschluss.

07. Juni 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fst/ali)