Kampfkunst hautnah

Im Rahmen von drei Projektwochen der Schule Hinterwiden in Kloten (ZH), des Schulinternats Redlikon in Stäfa (ZH) und der Primarschule Muolen (SG) wurden die Schülerinnen und Schüler im Juni 2022 in Kampfkunst nach der SKEMA-Methode geschult. Ein solches einmaliges Projekt dient dazu, dass die Schülerinnen und Schüler einen ersten Einblick in die Kampfkunst gewinnen und diese am eigenen Körper erfahren.

Die Trainingslektionen wurden von Fabian Steiger, diplomierter Instuktor der SKEMA Kampfkunstschule Zürich Oerlikon, geleitet. In Muolen erhielt er tatkräftige Unterstützung von Andreas Haas, Schulleiter der SKEMA Kampfkunstschule St. Gallen Ost.

Der Kampfkunstunterricht im Schulhaus Hinterwiden wurde durch den Beitrag von Ceylan Altinöz, Klassenlehrerin aus Kloten, bereichert. Diese kreierten Arbeitsblätter für ihre Schülerinnen und Schüler der vierten bis sechsten Primarklasse, um die Essenz von effektiver Selbstverteidigung theoretisch zu festigen. Als Grundlage diente ihr dazu der Artikel „Sei eine Biene und keine Fliege“ – 8 Tipps der Selbstverteidigung – Förderverein der SKEMA für Jung und Alt

In der Projektwoche des Schulinternats Redlikon begleiteten ein Heilpädagoge, sowie ein Klassenlehrer den Kampfkunstunterricht ihrer Klassen. Das Schulinternat Redlikon unterstützt und fördert Kinder und Jugendliche mit Schul- und Verhaltensschwierigkeiten. Trainiert wurde in Kleingruppen von maximal 8 Kindern oder Jugendlichen. Ziel des einmaligen Trainings war es, dass die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahre durch gezielte Bewegungen und Atemübungen (Atem als Brücke zwischen Körper, Gefühl und Gedanken) in ihrer Impulskontrolle gefördert werden.

Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse besuchten alle Kinder der Primarschule Muolen den Kampfkunstunterricht. Die 5. und 6. Klasse lernte in einer Lektion die Prinzipien der Selbstverteidigung, die anderen Klassen erhielten Einblick in das kindergerechte Kung Fu.
Andreas Haas zeigt sich sichtlich erfreut: «Selbst die Kindergartenkinder des ersten Jahres haben über 45 Minuten diszipliniert und konzentriert mittrainiert – so unterrichten zu dürfen ist eine wahre Freude.»

Auch Ceylan Altinöz von der Schule Hinterwiden äussert sich sehr positiv zum Kampfkunstunterricht der SKEMA: «Ich denke, dass es Sinn machen würde, solche Kurse regelmässig anzubieten, damit das Bewusstsein sich richtig zu wehren automatisiert wird.»

Nicht zuletzt dank den Donatoren des Fördervereins der SKEMA können derartig wertvolle Schulprojekte möglich und umgesetzt werden.

12. Juli 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Kampfkunst im Rheintal

Die Kinder des Primarschulhauses Rüti in Widnau durften während der Sportwoche in einer Probelektion das Kinder Kung Fu aus dem SKEMA-Trainingsprogramm kennenlernen. Etwa 120 Schülerinnen und Schüler nahmen, aufgeteilt in drei Gruppen, für je 60 Minuten am Kampfkunstunterricht teil. Die Trainings leiteten Mirjam Tanner, Kindergartenlehrperson und dipl. Instruktorin der SKEMA Kampfkunstschule in Balgach und Fabian Steiger, dipl. Instruktor der SKEMA Kampfkunstschule in Zürich Oerlikon.

«Ich finde die Idee der Primarschule Widnau toll, dass sie ihren Schülerinnen und Schülern Einblick in verschiedene Sport- und Bewegungsangebote ermöglicht. Umso mehr hat es mich gefreut, dass unter den vielen Kindern auch ein paar bekannte Gesichter waren. Einzelne Schülerinnen und Schüler trainieren bereits in ihrer Freizeit in der SKEMA. Ich denke auch für sie war es ein spezielles Erlebnis, da sie ihren Klassenkameraden zeigen konnten, was sie in ihrer Freizeit trainieren. Voller Stolz haben sie mir dabei geholfen, die Übungen vorzuzeigen, welche sie schon aus dem Training kannten», freut sich Mirjam Tanner.

In Diepoldsau macht das dafür bezeichnende Schulprojekt «Selbstvertrauen & Selbstverteidigung» bereits über eine längere Zeit Schule. Das Einschulungsjahr des Schulhauses Kirchenfeld besucht bereits zum dritten Mal den Kampfkunstunterricht. Die sieben Schülerinnen und Schüler bereiteten sich über 11 Lektionen auf die Prüfung vor, welche sie in der 12. Lektion erfolgreich absolvierten.

«In der diesjährigen Wiederholung des Projektes fiel mir besonders auf, wie sehr sich die Kinder in der Ausführung der Bewegungen von Lektion zu Lektion verbessert haben. Zum Beispiel habe ich den Kindern in der ersten Lektion erklärt, dass sie die Laufschulübungen (Kick-Techniken, Handflächenstoss, etc.) abwechslungsweise links und rechts ausführen sollen. Während dies in der ersten Lektion noch bei den wenigsten Kindern gelang, klappte es im Verlaufe des Projektes immer besser. An der Prüfung zeigten es alle Kinder den Eltern fehlerfrei vor. Auch sonst gaben die Kinder an der Prüfung ihr allerbestes. Und das obwohl oder vielleicht gerade weil sie vor der Prüfung sehr nervös waren», führt Mirjam Tanner aus.

«Ein bisschen Nervosität gehört dazu und hilft euch, dass ihr es besonders gut macht!» motiviert die Klassenlehrperson kurz vor der Prüfung ihre Klasse. Und tatsächlich: An der Prüfung übertrafen sich die Kinder nochmals selbst. «Mit Freude und Erleichterung durften sie das Diplom und Abzeichen entgegennehmen», bekräftigt Mirjam Tanner. Wir gratulieren herzlich!

Im SKEMA Kindertraining werden ausgewählte Übungen synchron in der ganzen Gruppe oder in Teilgruppen trainiert. Durch die standardisierten Bewegungen, welche als Gruppenform vorgezeigt werden, lernen die Kinder gemeinsam Ziele zu erreichen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Es ist somit erforderlich, dass die Kinder gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen und so den konstruktiven Umgang mit Niveau-Unterschieden lernen. Die komplexen Bewegungsabläufe schulen zudem die Merkfähigkeit. Das Kind wird darin befähigt, sich über eine längere Zeit mit einem Thema auseinander zu setzen, bis es sein Ziel erreicht hat. Über den Körper und damit über die Selbsterfahrung lernen die Schülerinnen und Schüler, was auch für andere Bereiche im Leben grundsätzlich ist: Toleranz und Rücksichtnahme.

08. Juli 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Zwischen 800 und 1’000 Lernende im Projekt «selbstbewusst & stark» –
eine über 10jährige Partnerschaft der KBZSG und SKEMA

Während die Lernenden des letzten Berufsjahres ihre Abschlussprüfungen absolvieren, werden die Lernenden der unteren Lehrjahre in der Gewaltprävention geschult. Am KBZSG (Kaufmännisches Berufs und Weiterbildungszentrum St. Gallen) werden Kaufleute im E- und B-Profil, BüroassistentInnen, DetailhandelsassistentInnen, Detailhandelsfachfrauen und -männer, DrogistInnnen und PharmaassistentInnen ausgebildet und auf ihre Verantwortung im Berufsleben vorbereitet. In verschiedenen Workshops begleiten Experten die Lernenden in ihren Erfahrungen. Im Klassenwettkampf rundum die Berufsfachlehrpersonen und dem abwechslungsreichen Parcours entdecken die Lernenden die sportliche Vielfalt aufs Neue und stärken ihr Gemeinschaftsgefühl.

In den 7 Tagen und in 40 Workshops werden die Lernenden in ihrem Klassenverband zudem in die Prinzipien der Selbstverteidigung eingeführt. Sie erhalten dabei Tipps für ihr Alltagsverhalten (siehe auch Fördergedanken „Sei eine Biene und keine Fliege“ – 8 Tipps der Selbstverteidigung). Mit ausgewählten Trainingsübungen aus dem SKEMA-Trainingsprogramm fordern und fördern sich die Lernenden in der praktischen Anwendung, wobei die natürlichen Schutzreflexe, die ohnehin im Nervensystem enthalten sind, dafür eingesetzt werden. Dabei entdecken die Lernenden immer wieder, dass Selbstverteidigung nicht neu erlernt werden muss, sondern dass bereits bekannte Bewegungen dafür eingesetzt werden können. «Eigentlich müsste jede SchülerIn einmal mit den Prinzipien der Selbstverteidigung und mit der damit verbundenen Atemmethode in Kontakt kommen. Die Übungsform sollte der Wirkung zu Liebe unabhängig von Schulstufe und Schulfach in den Schulalltag integriert werden», wünscht sich Irene Lehmann, Projektleiterin und Berufsfachlehrperson am KBZSG.

Den weiblichen Lernenden war es ein Anliegen, auf Würgeangriffe einzugehen. Dieses Bedürfnis wurde von dem Instruktoren-Team der SKEMA Kampfkunstakademie Schweiz aufgenommen und die einheitlichen Prinzipien der Kampfkunst auf die Würgbefreiungen übertragen. «Es war toll mitanzusehen, wie die jungen Erwachsenen die gezeigten Selbstverteidigungs-Übungen mit viel Elan und Power umsetzten und erfahren konnten, dass diese einfachen Techniken sehr wirkungsvoll zur Selbstverteidigung eingesetzt werden können», zeigt sich Marco Waldmeier, der selbst einmal den kaufmännischen Beruf erlernt hat und nun seit über 25 Jahren Leiter der SKEMA Kampfkunstschule Wetzikon ist, mit den Lernenden zufrieden.

Besonders schätzenswert ist die seit über 10jährige Partnerschaft im Bereich der Kampfkunst zwischen dem KBZSG und der SKEMA. Wir sagen einfach Danke!

05. Juli 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Kampfkunst als Teil der Berufsbildung

Seit dem Jahr 2015 ist die Kampfkunst ein fixer Bestandteil des Sportunterrichts an der WISS Schule für Wirtschaft, Informatik, Immobilien. Mehrere Klassen jährlich besuchen den Kampfkunstunterricht nach der SKEMA-Methode von Adrian Binggeli, Leiter der SKEMA Kampfkunstschule Bern-Ostermundigen. Die WISS bietet ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Immobilien und Wirtschaft an. Die Ausbildungsstufe reicht von der Grundausbildung bis zur höheren Fachschule.

Obwohl die Kampfkunst schon seit mehreren Jahren an der WISS ein Bestandteil ist, war die Abnahme einer Prüfung anfangs Juni 2022 eine Premiere. Die ICT Informatik-Lernenden absolvierten die 1. Prüfung des SKEMA-Programms in der waffenlosen Selbstverteidigung. Die angehenden Informatikerinnen und Informatiker EFZ wurden zudem noch im Stockkampf geprüft.

Inhalt der Prüfung war der erste Teil der Siu Lim Tao Wing Chun Form. Sie beinhaltet eine «erste kleine Idee» der Kampfkunst, wobei sie den ganzen Körper optimal für die Kampfkunst einstellt und Ideen der Selbstverteidigung einzeln aufzeigt. Im weiteren Aufbau zeigten die angehenden Berufsleute das Poking Hands, also Schlagtechniken bei denen Angreifer und Verteidiger andauernd wechseln. In Variationen wurden zudem Würg- und Handbefreiungen geprüft. Im Stockkampf führten die Prüflinge die entsprechende Waffenform aus, in welcher mit 3 Grundschlägen auf die 12 entscheidenden Körperstellen gezielt werden. Anschliessend wurden diese Schläge in Partnerübungen präsentiert.

Alle Teilnehmenden haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Speziell würdigen möchten wir Nathalie Fricke und Natthawut Yotwichai. Diese wurden für ihre ausserordentliche Leistung mit einem «Good standard» belohnt. «Nathalie und Natthawut haben von Anfang an in jedem Training das beste gegeben und waren immer fokussiert am trainieren, was durch diese Auszeichnung gewürdigt wird», freut sich Adrian Binggeli über ihre Leistungen. Das erhaltene Diplom gilt als Nachweis für die bestandene Prüfung und ist in allen 21 SKEMA Kampfkunstschulen schweizweit anerkannt.

Mehr Fotos zur Prüfung gibt es hier:
https://galerie.skema.ch/index.php?/category/223

Diese langjährige Zusammenarbeit zwischen der WISS Schule für Wirtschaft, Informatik, Immobilien und der SKEMA Kampfkunstschule Bern leistet einen wertvollen Beitrag in der Berufswelt.

28. Juni 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Schweizer Kampfkunst im idyllischen Schwellbrunn

Schweizer Kampfkunst im idyllischen Schwellbrunn

Ein Vormittag stand die Schulgemeinde Schwellbrunn ganz im Zeichen der Kampfkunst. Im Rahmen der Projektwoche “Spiel & Sport” konnten Schulkinder der Schule Sommertal einen Einblick in die Kampfkunst der SKEMA Kampfkunstakademie gewinnen. Während vier Lektionen begleitete Andreas Haas, diplomierter Instruktor und Leiter der SKEMA Kampfkunstschule von St. Gallen-Ost, etwa 80 Kinder der 3. bis 6. Primarklassen.

Auf spielerische Art und Weise unterrichtete Andreas Haas die Kernelemente des Kinder Kung Fu-Programms nach der SKEMA-Methode. Ziel war es dabei, den Zusammenhalt zu fördern und die Freude an der Bewegung in den Kindern weiter zu entfachen. Die Lektion wurde in mehrere Teile gegliedert. Als erstes absolvierten die Kinder ein kurzes Aufwärmen. Bei diesem werden alle Gelenke mobilisiert, die Durchblutung aktiviert und die Nervenbahnen angeregt. Anschliessend wurden mit diversen Dehnübungen die Beweglichkeit der Muskulatur erhöht. Die darauf folgenden Gleichgewichtsübungen gewährleisten Stabilität für komplexere Bewegungsabläufe. Um die Koordination der Kinder zu fördern ging Andreas Haas nun zu diversen Basisübungen über. Zu diesen zählen Stände wie der Pferdestand, Schlagvariationen oder auch hohe Kicks. Das Herzstück des Unterrichts bildete das Einüben eines standardisierten Bewegungsablaufs mit allen bis dahin erlernten Kernelementen.

“Selbstvertrauen & Selbstverteidigung” – ein auf dem Lehrplan21 basierendes Programm, welches sich an den Fachbereichen «Natur-Mensch-Umwelt» sowie «Bewegung und Sport» orientiert, wurde von der Schweizer Kampfkunstakademie SKEMA explizit für Schulen entwickelt. Es unterstützt die Kinder neben der physischen auch in ihrer emotionalen und mentalen Entwicklung. Kinder, die regelmässig trainieren, werden ruhiger, disziplinierter und konzentrierter.

Andreas Haas zeigte sich sehr zufrieden nach dem Unterricht: “Die Kinder haben in allen Gruppen sehr gut mitgemacht! Sie waren mit der vollen Aufmerksamkeit dabei und haben auch sehr schnell und gut die Übungen umgesetzt. Es war mir eine Freude!”

Der Dank geht auch an die Lehrperson Eveline Dörig. Sie ermöglichte diesen Vormittag im Zeichen der Kampfkunst. Dieses Schulprojekt der Schulgemeinde Schwellbrunn wurde vom Förderverein der SKEMA finanziell mitgetragen – rundum und von allen wertvolle Beiträge an die Schulkinder des Schulhauses Sommertal in Schwellbrunn.

16. Juni 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fab/ali)

Schnörkellos und direkt – echte Selbstverteidigung für den Ernstfall

Schnörkellos und direkt – echte Selbstverteidigung für den Ernstfall

Ende April 2022 besuchten mehrere Klassen der Kreisschule Aarau-Buchs eine Lektion “Selbstverteidigung” in der SKEMA Kampfkunstschule Aarau. Der Kampfkunstunterricht hatte den Anspruch, einer realen Situtation so nahe wie möglich zu kommen. Emilio Lomazzo, Schulleiter der SKEMA Kampfkunstschule Aarau, bezog die Schülerinnen und Schüler aktiv ins Training mit ein. Seine direkte Art fand bei den Teilnehmenden gleich Anklang. Zusammen erarbeiteten sie mögliche Szenarien. Die Jugendlichen lernten dabei, einen sicheren Stand zu entwickeln, Schläge reflexartig abzuwehren und mit gezielten Angriffen durch Schläge und Tritte den Gegner kampfunfähig zu machen. Echte Selbstverteidigung ist einfach, schnörkellos und direkt. Emilio Lomazzos klare Anweisungen und den Bezug zu einer realen Gefahrensituation hat
Brigitte Meier, Klassenlehrerin der Kreisschule Aarau-Buchs, gleich positiv beeindruckt.

Die einfachen, aber effektiven Techniken werden durch repetitives Training tief im Nervensystem verwurzelt. In einer Gefahrensituation sind sie sofort als Reflex abrufbar. Kombiniert mit richtiger Atmung hat das Selbstverteidigungstraining positive Effekte auf die Gesundheit. Es unterstützt die Jugendlichen bei ihrer Entwicklung zu einem starken Körper, steigert das Selbstvertrauen, fördert die Konzentration und erhöht die Resilienz gegenüber Stress.

“Es fasziniert mich immer wieder, welche positive Wirkungen echte Kampfkunst beim Menschen hervorgerufen werden können. Ich hatte die Möglichkeit einen jungen Mann während dieser Lektion zu unterrichten. Zu Beginn wirkte er auf mich introvertiert und schüchtern. Als der ganze Bewegungsablauf stand, “drehte” er plötzlich auf. Er schlug mit allem was er hatte zu und strahlte dabei voller Freude,” berichtet der dipl. Instruktor Fabian Steiger, der Emilio Lomazzo an diesem Nachmittag assistierte.

Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Der von den Lehrpersonen der Kreisschule sehr gut organisierte Nachmittag trug dazu bei. Die Schülerinnen und Schüler gaben ihr Bestes. Die Lektion fand mit einer Atemübung, die die Jugendlichen auch im Schulalltag (bspw. an Prüfungen) unterstützen kann, ihren Abschluss.

07. Juni 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fst/ali)

“Be strong, be beautiful – be you!”

Die Schülerinnen der ersten und zweiten Oberstufe der Schule Suhr hatten an einem Vormittag Ende April 2022 die Möglichkeit, einen Blick in die weite Welt der Kampfkunst zu werfen. Diese Lektion fand mit dem Leiter der SKEMA Kampfkunstschule Aarau Emilio Lomazzo statt – ganz unter dem Themenmotto “Be strong, be beautiful – be you!” An diesem Projekt nahmen ausschliesslich Mädchen teil. Mit verschiedenen Übungen und Techniken für Angriff und Verteidigung schulte Emilio Lomazzo die Schülerinnen auf eine reale Gefahrensituation. Ziel dieser Lektion war es, sich mit einfachen Mitteln und geschlechtsgerechten Anwendungen gegen Gegner zu wehren. Während die Prinzipien der Selbstverteidigung für Männer und Frauen gleich sind, so können Anwendungen davon abweichen. So setzt ein Mann um ein Bespiel zu nennen eher zum einem Faustschlag (Punch) an während die Frau wegen ihrer eher feineres Handgelenkes denselben Angriff mit der Handfläche ausführt – zum Schutz der Handgelenksstabilität.

Dass die Selbstverteidigung für Mann und Frau gleichermassen notwendig ist, zeigt auch ein Fall aus dem Jahr 2016 als eine 21jährige Studentin [Name der Redaktion bekannt] sich von einem Weihnachtsessen auf dem Nachhauseweg befand und plötzlich von einem fremden Mann mit dem Messer ernsthaft – ja gar lebensbedrohlich – auf Leib und Gut angegriffen wurde. Die Studentin konnte dank ihrem regelmässigen Selbstverteidigungstraining nach der Skema-Methode den Angreifer kampfunfähig ausknocken. Geistesgegenwärtig hat sie danach alles richtig gemacht (Zeitungen haben darüber berichtet – in einer Zeitung schaffte es diese Geschichte sogar auf die Titelseite).

Die unterrichteten Techniken der SKEMA Kampfkunstakademie nutzen die Biomechanik des Körpers optimal aus. Durch geschicktes Verlagern des Körpergewichtes und einer lotrechten Rotation der Wirbelsäule wird es möglich, sich auch gegen stärkere Gegner zur Wehr zu setzen. Wird zusätzlich mit den Gegenangriffen auf neuralgische Punkte des Köpers gezielt (z.B. Nase, Geschlechtsteil oder Kehlkopf), ergibt sich daraus eine hocheffektive Selbstverteidigung, welche unabhängig von Geschlecht und Statur praktiziert werden kann.

“Der Selbstverteidigungsmorgen war der perfekte Abschluss unserer Themenwoche «be strong, be beautiful – be you!». Die Mädchen gingen ausgepowert, jedoch gestärkt mit Selbstvertrauen und neuen Eindrücken und Erlebnissen nach Hause”, zeigt sich Sina Haberstich, Klassenlehrperson von der Schule Suhr, sehr zufrieden.

24. Mai 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fst/ali)

Aufblühen dank Kinder Kung Fu

Der Kindergarten der Primarstufe Theodor Basel Stadt besuchte im März und April 2022 an drei verschiedenen Tagen bei Stephan Wenko von der SKEMA Kampfkunstschule Basel den Kung Fu Unterricht.. Der Ort änderte jeweils, der Trainingsinhalt blieb derselbe. Trainiert wurde jeweils 60 Minuten in der SKEMA Kampfkunstschule Basel, im Spiel- und Bewegungsraum des Kindergartens und in der Turnhalle des Nachbarschulhauses. Am Unterricht nahmen 18 Kinder teil. Die Grundlage des Trainings bildete das SKEMA Kinder Kung Fu. Die Kinder lernten verschiedene Bewegungsabläufe im Stehen und in Bewegung. Für besondere Begeisterungs sorgten die Schlagübungen in die Handpratzen.

Das Niveau war unterschiedlich. Gewisse Kinder machten in den drei Lektionen bereits enorme Fortschritte und zeigten eine koordinative Begabung. Andere Kinder brauchten nach 30 Minuten eine Pause. Das ist in diesem Alter völlig normal. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Den Lehrkräften fiel auf, wie gewisse Kinder, welche sonst eher als schüchtern galten, aus sich hinaus kamen, Freude zeigten und aufblühten.

Das Kung Fu nach der Skema-Methode verhilft den Kindern zu einem gesunden Wachstum. Es stärkt die Haltemuskulatur, führt zu stabilen Knochen und fördert die Beweglichkeit – Kernelemente der Kampfkunst. Diese bilden eine ideale Grundlage für jede andere Form von Bewegung. Durch das Erlernen komplexer Bewegungsabläufe schulen die Kinder ihre Disziplin, ihre Koordination und durch die erlangten Fähigkeiten finden sie langsam aber stetig zu ihrem Selbstvertrauen.

“Die Lehrpersonen waren sehr interessiert, offen und hilfsbereit. Mich hat beeindruckt mit welcher Passion die Kindergärtnerinnen agiert haben,” ist Stephan Wenko begeistert.

Eine sehr gelungene Projektwoche von der Primarschule Theodor Basel Stadt mit der SKEMA Kampfkunstschule Basel im Bereich der Entwicklung von Kindern.

19. Mai 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Redaktion (fst)

Einblick in die Selbstverteidigung und eine authentische Atmosphäre

Anfang April 2022 fanden zwei weitere Schulprojekte im Kanton Aargau statt. Die Kreisschule Aarau-Buchs sowie die Realschule Langmatt aus Brugg erhielten einen Einblick ins Selbstverteidigungsprogramm für Jugendliche der SKEMA Kampfkunstakademie. Während einer Stunde schulte Emilio Lomazzo, Leiter der SKEMA Kampfkunstschule in Aarau, die Klassen in den elementaren Prinzipien der Selbstverteidigung. In Partnerübungen trainierten die Schülerinnen ihre Prinzipien und Reflexe für die reale Selbstverteidigung an, wobei die eine den Angriff ausführt und die andere die Abwehr dazu einschleift.

Die hohe Wiederholungszahl der Übungen hat das , dass die neu gewonnenen Reflexe jederzeit – also auch in einer Stresssituation – abrufbar sind. Darüber hinaus fördert das Kampfkunsttraining von Klein bis Gross die Körperwahrnehmung, stärkt das Selbstvertrauen und verbessert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Das Trainingsprogramm verzichtet auf jegliche Wettkämpfe. Die Jugendlichen trainieren miteinander und nicht gegeneinander. Das Gruppengefühl und die Empathie jedes einzelnen wird dabei frei von Illusionen weiter gestärkt.

“Man konnte nach einer klaren Einführung in einem geschützten Rahmen direkt üben. Auf Fragen konnte Emilio direkt eingehen und passende Griffe einfügen. Seinen professionellen Umgang mit den Jugendlichen schätze ich ebenfalls sehr. Auch war immer genügend Raum, um über Ängste und Unsicherheiten zu sprechen. Am Schluss hatten die Mädchen ein realistisches Bild ihrer Möglichkeiten, sich in einer unangenehmen oder brenzligen Situation passend zu verhalten”, lobt Alena Marty, Klassenlehrerin der Realschule Langmatt, die professionelle Handhabung mit den Jugendlichen und die realistische Art der Selbstverteidigung.

Tanja Hafner, Klassenlehrerin der Kreisschule Aarau-Buchs hebt den strukturierten Aufbau der Lektion besonders hervor: “Emilio hat die Kinder sehr authentisch und altersentsprechend begrüsst und geführt. Die Regeln waren von Anfang an klar und halfen den Mädchen sehr, sich zu orientieren. Er konnte damit eine authentische Stimmung für ein Kampfkunsttraining erzeugen, obschon alle Anfänger waren. Die ganze Stunde war sehr gut aufgebaut.”

10. Mai 2022, Förderverein der SKEMA, Redaktion (fst)

Erfolgreiche Kung Fu-Prüfungen im Atelierfach des Schulhauses Grossackers in St. Gallen

Ende März 2022 absolvierten die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Grossacker aus St. Gallen ihre Kung Fu-Prüfungen nach der Skema-Methode. In den beiden ausgebuchten Atelierfächer, die jeweils am Donnerstagnachmittag im Schulhaus Grossacker stattfinden, haben 35 Schulkinder das in der erste bis vierte Prüfungsstufe erlernte Trainingsprogramm vorgezeigt. Die Eltern durften dabei zuschauen. Zum Glück passte das Wetter, sodass dies von aussen möglich wurde, denn die Trainingsfläche musste vollumfänglich für die Prüflinge hinhalten.

Das Kung Fu-Training oder die dafür ausgestaltete Fachbezeichnung «Selbstvertrauen & Selbstverteidigung» ist im Schulhaus Grossacker bereits in seinem sechsten Jahr angelangt und als fester Bestandteil des regulären Schulunterrichts integriert. Gegen Ende Schuljahr werden planmässig auch die fortgeschrittenen Schulkinder zum Zug kommen – sie würden dann ihre fünfte bis achte Prüfungen absolvieren können. «Es ist bemerkenswert und sehr erfreulich, dass nun die ersten Grossacker-Kinder ihre achte und damit letzte Prüfung absolvieren würden», lobt Ali Güldal, der viele Kinder bereits seit dem Kindergarten kennt und mit seiner Ehepartnerin Mirjam Tanner (dipl. Instruktorin und Kindergartenlehrperson) gemeinsam mit der ehem. Schulleiterin Carole van Willigen dieses Projekt im Schuljahr 2014/2015 ins Leben gerufen hat.

Das von der SKEMA Kampfkunstakademie entwickelte Prüfungsprogramm beinhaltet auf Kinderstufe (Kindergarten bis Mittelstufe) insgesamt acht Prüfungslevel. Diese sind mit Lernzielen definiert und aufeinander aufgebaut. Dieses Prüfungssystem ist unter foerderverein-skema.ch/downloads erklärt. Das «Herzstück» bilden jeweils die Bewegungsformen, die die Kernelemente der Kampfkünste wie Koordination, Stärkung der Haltemuskulatur, Flexibilität, Balance, Raumorientierung, Merkfähigkeit, Impulskontrolle, altersgerecht fördern. In der achten «Abschlussprüfung» wird dem Kind das Schwert anvertraut – dabei drückt es seine Freude aus und erkennt damit gleichzeitig die Ernsthaftigkeit der Kampfkunst – zwei weitere Kernelemente um seine Selbstverteidigung zu erlernen und diese im Ernstfall situationsgerecht anzuwenden.

Die Eltern konnten einmal mehr stolz auf ihre Kinder sein. Nach den bestandenen Prüfungen wurden die Kinder mit Diplom und Abzeichen für ihre Anstrengungen gewürdigt. Die Abzeichen können nun auf den neuen Trainingskleidungen, die eine «uneingeschränkte» Bewegungsfreiheit ermöglichen und von den Gönnern des Fördervereins der SKEMA gesponsort wurden, aufgenäht werden.

Wir danken der Primarschule Grossacker für das entgegengebrachte Vertrauen über all die Jahre und gratulieren den Kindern ganz herzlich zur bestandenen Prüfung. Weiter so!

April 2022, Förderverein der SKEMA für Jung und Alt, Fabian Steiger